Endlich weht es hier wieder ordentlich und die Wellen brechen sich in angemessener Höhe am Strand. Perfektes Wetter für einen Spaziergang. Und was ich mir immer mal ansehen wollte, war der Ausblick auf den Leuchtturm Rubjerg Knude von der Seeseite aus. In Ermangelung eine Kutters habe ich mich also von Lønstrup aus auf Schusters Rappen begeben. Wenn man nicht zuviel Zeit darauf verwendet, nach Strandgut Ausschau zu halten, braucht man eine Stunde.

 

Wer sich noch fragt, warum der Leuchtturm Rubjerg Knude umgesetzt wird, der sollte sich das mal aus dieser Perspektive ansehen… von der Mauer, deren Reste gerade eben zu erkennen sind, habe ich letztes Jahr noch die Füße baumeln lassen.

 

 

Bei einem derartigen Vorhaben ist es ratsam, einen Blick auf die Gezeitentabelle zu werfen. Ansonsten holt man sich auf dem Rückweg schnell mal ein nasses Höschen.

 

 

Einen sehr übersichtliche Gezeitentabelle findet ihr hier auf  tideking.com/Denmark/ 

Die steilen Klippen zu erklimmen, ist nicht gerade jedermanns Sache und aufgrund der Gefahrenlage durch Hangrutschungen auch nicht ratsam. Es gibt nicht viele Warnschilder in Dänemark und eigentlich kann man rumlaufen, wo immer man will, wenn es sich nicht um Privatgelände handelt. Dieses Schild sollte man allerdings ernst nehmen.

 

Also: Vorsicht ist geboten!!!